Regelwerk

Server Regeln

Fairness, gegenseitige Rücksichtnahme und ein gesunder Menschenverstand sind oberstes Gebot. Hier findest du alle wichtigen Regeln für das Zusammenspiel.

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Die folgenden Regeln gelten für alle Spieler, die Charaktere auf den Servern von „Die 4te Offenbarung" steuern. Die Regeln dienen dazu, ein freundliches Zusammenspielen zu ermöglichen. Fairness, gegenseitige Rücksichtnahme und ein gesunder Menschenverstand sind hier oberstes Gebot, an dem sich auch die folgenden Regeln, und im Zweifel deren Auslegung, orientieren.

Im Grundsatz gilt hier: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Wenn zwei Spieler im gegenseitigen Einverständnis jeweils zu ihren Lasten, ohne Einbeziehung Dritter, die Regeln für sich außer Kraft setzen, dann ist das in Ordnung.

Dem Staff obliegt die Überwachung des Serverbetriebs und der Einhaltung dieser Regeln und der AGBs. Die Spielleitung setzt sich zusammen aus dem Game Director, den Game Mastern, den Consiliarii/a und den Developern.

2.1 Die Spielleitung ist offizielles Organ der D4O-AG

Sie tragen in ihrem Namen ein entsprechendes Kürzel (GD, GM, EM, CO und DEV) und führen einen entsprechenden Titel. Das Vortäuschen einer solchen Identität ist STRENGSTENS untersagt.

Für ihre Arbeit erhalten Staffmitglieder gewisse Privilegien und Rechte. Damit sind die Support-Charaktere der Staffmitglieder keine RP-Personen, sondern gelten als OOC. Ausnahme hierbei bilden Events, wo der Staff mit entsprechend geändertem Namen als Figur auftritt.

2.2 Kontakt mit der Spielleitung

Anwesende Staffmitglieder melden sich im Chatterchannel Wachstube, wenn sie verfügbar sind. Anfragen an den Staff sind ausnahmslos zunächst in der Wachstube anzumelden. Der Staff ruft, sobald er Zeit hat, die Spieler einzeln auf. Erst dann darf eine private Nachricht an ihn geschickt werden.

Sollte kein Staffmitglied greifbar sein, können Anfragen auch per Ticket unter ticket.d4o.de erfolgen.

Staffmitglieder sind sowohl im Spiel wie auch im Forum ausführendes Organ der D4O-AG und damit berechtigt, Regelverstößen nachzugehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Sie sind kein wandelndes Questlösungsbuch, sondern helfen neuen Spielern im Spiel, lösen technische Probleme, ändern Namen, veranstalten Events und schlichten Probleme zwischen den Spielern.

2.3 Schweigepflicht

Der Staff hat absolute Schweigepflicht gegenüber den Usern. Einzige Ausnahme bildet hier der Schutz der Integrität des Staffs; zu diesem behält sich der Staff im Einzelfall vor, Auszüge aus Serverlogdateien publik zu machen.

2.4 Verfahren bei Regelverstößen

Bei Regelverstößen jeglicher Art steht dem Staff die Befugnis zu, entsprechende Maßnahmen zur Sanktionierung zu ergreifen. Dennoch hat eine einvernehmliche Problemlösung unter den Spielern Vorrang!

Bei Regelverstößen, an denen mehrere Spieler beteiligt sind, wird der Staff daher zunächst nur als Moderator tätig werden, um auf eine solche einvernehmliche Lösung hinzuwirken. Erst, wenn eine solche Lösung nicht gefunden werden kann und/oder nur ein Spieler vom Regelverstoß betroffen ist, wird der Staff durch Maßnahmen und Sanktionen eingreifen.

Hierbei ist zu beachten, dass jegliche getroffene Maßnahme im Sinne einer „Vorstrafe" immer den Account und den Spieler betreffen, dem dieser Account gehört, nicht aber nur den einzelnen Charakter! Es werden bei jeder getroffenen Maßnahme im Vorfeld die jeweiligen Umstände beleuchtet.

Jegliche Maßnahme des Staffs ist daher eine Einzelfallentscheidung; deswegen können auch keine konkreten Strafen seitens der Spieler gefordert werden. Zu den dabei in Betracht gezogenen Aspekten gehört neben vielen anderen auch die Frage, ob ein Spieler zum ersten Mal auffällig geworden ist, oder bereits wegen anderer Regelverstöße bekannt ist.

2.5 Richtlinien und Rechenschaft

Der Staff hat ausnahmslos der D4O-AG und dem Game Director (GD) Rechenschaft über seine Tätigkeit abzulegen. Den Anweisungen des Staffs ist unbedingt und ohne Diskussion Folge zu leisten. Der Staff entscheidet situationsbedingt und anhand interner Richtlinien.

Probleme mit einem Staffmitglied oder einer Maßnahme können per Ticket unter ticket.d4o.de gemeldet werden.

⚠️ 2.6 Privatsphäre des Staffs

Die Personen, die dem Staff angehören, unterliegen einem besonderen Schutz der Privatsphäre. Es ist daher allen Spielern untersagt, auf den Servern öffentlich oder in privaten Chats Mutmaßungen, Spekulationen oder sonstige Informationen jeglicher Art, die Einzelne oder Gruppen von Personen des Staffs betreffen, zu verbreiten (z.B. RL-Namensnennung, Nennung Wohnort, Alter oder Lebensumstände etc.). Gleiches gilt für die Nennung und in Bezugbringung von privaten Chars eines Staffteammitgliedes.

Spieler, die dem zuwider handeln, können mit einer Chatsperre oder einer temporären oder dauerhaften Sperre vom Spiel ausgeschlossen werden. Eine Strafdurchsetzung ist unabhängig vom tatsächlichen Wahrheitsgehalt der Äußerungen.

„Die 4te Offenbarung" ist ein Online-Rollenspiel in einer mittelalterlich geprägten Umgebung. Oberste Regel für Namen und Titel von Charakteren ist daher: sie müssen in dieses Umfeld passen, um diese gewünschte Atmosphäre nicht zu stören!

Erlaubte Namen

  • ✅ Frei erfundene Fantasy-Namen
  • ✅ Allgemein gebräuchliche Namen
  • ✅ Namen von Sagengestalten

Verbotene Namen

  • ❌ Bekannte historische oder zeitgenössische Persönlichkeiten (z.B. Napoleon)
  • ❌ Kewl-Dood-Namen (z.B. aRaGoN, FAKK2)
  • ❌ Abkürzungen, Zahlen, Sonderzeichen (z.B. Asdfghj)
  • ❌ Namen bekannter Götter (Allah, Jesus, etc.)
  • ❌ Adelsbezeichnungen
  • ❌ Populärkulturnamen (z.B. Spiderman, Rastaface, Dragonkiller)

3.1 Doppelte Vornamen

Doppelte Vornamen sind untersagt. Im Falle dessen ist eine gütliche Einigung zwischen den Spielern erwünscht. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich die Spielleitung eine Entscheidung vor.

3.2 Änderung des Charakternamens

Bis Charakterlevel 20 (Mensch) werden Vornamen auf Spielerwunsch geändert. Danach ist dies auf eigenen Wunsch hin nur noch in extremen und begründeten Ausnahmefällen als kostenpflichtige Dienstleistung möglich. Namen können aber generell immer von Seiten des Staffs geändert werden, wenn sie dem Rollenspiel nicht dienlich sind oder den Serverregeln/AGBs widersprechen.

3.3 Familien- und Nachnamen

Nachnamen unterliegen weitestgehend denselben Regeln wie die Vornamen, können allerdings beim Stadtschreiber jederzeit geändert werden. Bereits bestehende Familiennamen müssen allerdings von einem dazu berechtigten Mitglied bestätigt werden. Der Staff behält sich vor, entsprechend der Serverregeln zu entscheiden.

3.3.1 Familienoberhäupter: Die Liste der „Familienoberhäupter" ist im Forum zu finden und aktuell zu halten. Hierfür müssen die Familien sich entsprechend eintragen lassen und ggf. weitere Spieler mit Berechtigungen benennen.

3.3.2 Änderung eines Nachnamens: Nachnamensänderungen sind grundsätzlich kostenfrei; sie werden auf Wunsch rollenspielgerecht behandelt.

3.4 Charaktertitel

Jeder Mensch ab Level 75 oder Seraph kann einen Titel nach eigenem Wunsch bekommen.

3.4.1 Länge des Titels: Der Titel muss von der Breite her in das Titelfenster passen; keine Sonderzeichen (z.B. Hochkomma, Schrägstrich) im Titel; der Titel muss rollenspielgerecht und darf nicht rassistisch, beleidigend oder sexuell orientiert sein.

3.4.2 Titel in Fremdsprachen: Nicht deutschsprachige Titel können ebenfalls beantragt werden, werden aber vor Vergabe vom Staff eingehend auf ihre Bedeutung hin überprüft. Titel können auch jederzeit auf Wunsch beim Stadtschreiber geändert werden.

3.4.3 Ausweitung von untersagten Titeln: Titel wie „Gott", „Göttin", „König", „Königin" und sonstige Adelstitel werden nicht mehr vergeben. Dies betrifft auch den Titel „Lord" oder „Lady". Alte Namen und Titel, die vor den aufgestellten Regelungen erstellt wurden, unterliegen dem Bestandsschutz und bleiben unverändert.

3.4.4 Kirchenämter & Titel: Priester/in jedweder Glaubensrichtungen ist ein rollenspielmäßig zu erspielendes Amt. Der Spieler kann in seinem Amt durch die jeweiligen Staffmitglieder in Form von speziellen Dekos, Events etc. gefördert werden. Der Titel Priester/Priesterin wird aber nicht mehr vergeben.

3.4.5 Titeländerungen: Titel werden nur noch im Büro des Stadtschreibers zu Sturmkante verändert. Hierbei übernimmt der Staff die Rolle des Stadtschreibers und händigt eine Urkunde aus. Eine Änderung kostet eine Feder, eine einfache leere Schriftrolle und 100.000 Gold.

3.4.6 Bestandsschutz: Alte Namen und Titel, die vor den aufgestellten Regelungen des Servers Schicksalswind erstellt wurden, unterliegen dem Bestandsschutz und bleiben unverändert. Dies gilt NICHT für Finsterzahn, Purpurschuppe und Gamigoserver. Diese fallen nicht unter den Bestandsschutz.

Grundsätzlich steht es jedem Spieler frei sich einer bereits bestehenden Gilde anzuschließen oder seine Führungsqualitäten auszuprobieren, indem er eine eigene Gilde zur Gründung bei der Spielleitung anmeldet.

4.1 Gildengründung

  • Mindestens der Gildenleiter und drei weitere Mitglieder gleichzeitig online
  • Gildenleiter muss die dritte Insel bereits erreicht haben
  • Weitere Mitspieler müssen mindestens Level 10 haben
  • Eine Gründungsgeschichte inklusive Gesinnung muss im entsprechenden Forenbereich veröffentlicht werden

4.2 Gildenname

Der Gildenname muss deutsch sein, darf weder sexistisch noch Gewalt verherrlichend sein und muss in die Rollenspiel-Atmosphäre des Spiels passen. Zudem darf der Gildenname noch nicht vergeben sein. Die Spielleitung behält sich hierbei ein entsprechendes Recht auf Ablehnung vor.

4.3 Kosten der Gründung

📜 Runenschriftfeder 📄 Einfache leere Schriftrolle 💰 250.000 Gold

4.4 Reaktivierung einer alten Gilde

Wenn ihr eine alte Gilde reaktivieren wollt, wird weiterhin die Zustimmung des letzten Gildenleiters/Stellvertreters oder des Rates benötigt, der dann aber auch bitte bekannt gegeben werden sollte (Gildenliste im Forum). Die Kosten entsprechen denen einer Gildenneugründung.

4.5 Auflösung einer Gilde

Da durch das neue Gildensystem die Aufnahme und Strukturierung der Gilde dem Gildenleiter obliegt, sollte dieser nach Auflösung am Server einem Staff Bescheid geben, damit die Gilde im Forum als inaktiv behandelt werden kann.

Wir legen großen Wert auf einen höflichen Umgangston innerhalb des Spiels. Fremdwerbung wird in keinem Chatterchannel geduldet.

5.1 Umgangston

Bei jeglichen Äußerungen ist darauf zu achten, dass zu keiner Zeit andere Spieler bedroht, beleidigt, verleumdet oder diffamiert oder auf sonstige Art und Weise belästigt werden. Dies betrifft vor allem, aber nicht nur, sexuelle, rassistische, ethnische oder sonstige anstößige Äußerungen.

5.2 Ausdrucksweise (Rollenspiel-Pflicht)

Rollenspielgerechte Ausdrucksweise beim normalen Reden („über Kopf") und in den öffentlichen Chatkanälen ist grundsätzlich Pflicht.

Ausnahmen: Die Chatkanäle „OOC", „Quests" und „Wachstube". Ist ein Staffmitglied sichtbar auf dem Monitor anwesend, so ist die Rollenspielpflicht für diesen Bereich der Spielewelt auch „über Kopf" aufgehoben.

5.3 Strafen bei Verstößen gegen die Chatregeln

Ein Verstoß gegen diese Regeln kann mit folgenden Strafen geahndet werden: bis zu 2 Wochen Verlust der Rechte, in Chatkanälen zu schreiben/zu flüstern/über Kopf zu schreiben, und im Extremfall auch permanente Schließung des Spieleraccounts.

6.1 Verbotene Verhaltensweisen

  • Monster-Loggen: Ausloggen in der Nähe von Boss-Monstern zum Zwecke des erneuten Tötens nach Ablauf der Respawn-Zeit
  • Kisten-Loggen: Ausloggen bei Kisten mit wertvollem Inhalt zum Zwecke des erneuten Öffnens nach Ablauf der Auffüll-Zeit
  • Looten: Das Aufheben von Gegenständen innerhalb von Gebäuden, die nicht von einem selbst oder aus einer Kiste stammen

6.2 Strafen bei Verstößen

Ein Verstoß gegen diese Regel kann mit dem Entzug der dadurch erhaltenen Items und bis zu 4 Wochen Gefängnisstrafe bestraft werden.

Im Wiederholungsfall droht die Löschung sämtlicher Items des Charakters (am Körper, im Rucksack und in der Lagerkiste) inklusive Gold.

⚖️ Vorbemerkung – Fairnessregel

PvP bedeutet immer eine besondere Situation im Spiel, da sich hier zwei Spieler direkt bekämpfen. PvP kann eine spannende und tolle Sache sein, wenn beide Kontrahenten einvernehmlich ins PvP gehen.

Damit es mittelfristig jedoch nicht zu Ärger und Frustration kommt, ist der faire Umgang miteinander ein entscheidender Faktor, denn selbst bei nach den Buchstaben „regelkonformem" PvP kann es zu erheblichen Einschränkungen der Spielfreude kommen. Der Angreifer sollte daher Augenmaß und ein gewisses Mindestverständnis für sein Opfer mitbringen und sich gelegentlich fragen, wie er sich fühlen würde, wenn ihm das Gleiche passieren würde.

7.1 Wo ist PvP erlaubt?

Grundsätzlich ist PvP in allen Gebieten erlaubt, in denen es technisch möglich ist, außer in monsterfreien Gebäuden.

Ausnahmen von der PvP-Regel bilden die Gebiete, die zu den Expeditionsquesten gehören (z.B. Sumpfland, Drachenfeste…). Sie gelten als PvP-freie Zonen.

Im Rahmen von Events gilt, sofern es vom Staff nicht anders verkündet wird: Kein PvP!

7.2 Regulärer PvP-Ablauf

  1. Der Angreifer muss den Gegner eindeutig, in rollenspielgerechter Form, seine Kampfabsicht mitteilen.
  2. Dem Gegner ist danach eine der Situation angemessene Reaktionszeit zu geben.
  3. Das Weglaufen des Gegners gilt als PvP-Bereitschaft, wenn dieser trotz des Zaubers „Heddern" nicht stehen bleibt – in diesem Fall darf sofort mit dem Angriff begonnen werden.
  4. Grundsätzlich gilt: Gebt dem Gegner die Zeit, um sich zu spellen, sollte er dies tun (Fairness!).

Sollte der Gegner verschwinden (durch Zauber/Schriftrollen wie z.B. „Wort der Rückkehr", durch Runensteintafel oder zu Fuß in ein Haus), so gilt der Kampf lediglich als unterbrochen und nicht als beendet. Der Nicht-Fliehende hat innerhalb der nächsten 24 Stunden ein einmaliges KoS-Recht.

Sofern sich unbeteiligte Dritte in einen Kampf aktiv und nicht nur verbal einmischen, dürfen diese unverzüglich mit in die Kampfhandlungen einbezogen werden.

7.3 Gewonnen! Wer bekommt die Beute?

Die Drops aus einem PvP gehen an den Gewinner des Kampfes. Der Verlierer hat keinerlei Anspruch mehr auf die verlorenen Gegenstände. Der Gewinner kann aber diesen Anspruch auch aufgeben, wodurch der Drop für jedermann verfügbar wird.

7.4 Kollateralschaden

Wer in einem potentiell gefährlichen Non-KoS-Gebiet als Unbeteiligter in Kampfnähe steht, muss damit rechnen, unter Umständen Schaden zu erleiden.

7.5 Angriff und Killsteal durch Flächenangriffe

Bei flächenbezogenen Angriffen (z.B. durch Zauber, Nutzung von Items etc.) hat der Angreifer sicherzustellen, dass er keine in der Nähe befindlichen Mitspieler gefährdet oder aus deren Levelgebieten Monster tötet (Killsteal).

Wenn dies einmalig und versehentlich passiert, kann es toleriert werden. Wird der flächenbezogene Angriff jedoch wiederholt ausgeführt oder ist der Angreifer bereits informiert worden, so muss die Absicht zur Schädigung unterstellt werden. Dies ist dann gleichbedeutend zu einem KoS-Angriff und wird entsprechend geahndet.

Dies gilt nicht, wenn ein anderer Spieler das Levelgebiet nachträglich betritt und dann durch die Flächenangriffe verletzt wird. Hier ist grundsätzlich ein sinnvoller Abstand einzuhalten. Auch hier gilt: Nehmt aufeinander Rücksicht und sprecht euch einvernehmlich ab (Fairness!).

7.6 KoS-Angriffe (Kill on Sight)

Kill-on-Sight bedeutet den Angriff bei Sichtkontakt ohne vorherige Warnung. KoS ist nur in folgenden Gebieten erlaubt (sofern auf dem jeweiligen Server vorhanden):

  • Friedhof von Silberstreif
  • Amphitheater des Kolosseums auf Steinbergen
  • Kampfgebiet, das über eine Treppe neben dem Tempel in Felsriff erreicht wird

In KoS-Gebieten greift die Fairness-Regel nicht! Es gilt: „Betreten auf eigene Gefahr."

Eine Ausnahme bildet der KoS-Krieg: Hat die gegnerische Partei KoS akzeptiert, darf zwischen den sich bekriegenden Parteien überall PvP geführt werden, wo es spieltechnisch möglich ist!

7.7 Sonderfall Stehlen

Das Stehlen ist grundsätzlich überall dort erlaubt, wo es technisch möglich ist, außer in Gebäuden/Häusern. Die Fertigkeit „Stehlen" darf nicht eingesetzt werden, wenn sich das potenzielle Ziel im Kampf gegen Monster (PvM) befindet. Im PvP darf die Fertigkeit „Stehlen" genutzt werden, jedoch nur bei Personen, die an diesem PvP beteiligt sind.

Stehlen gilt als PvP-Angriff, darf aber als Ausnahme ohne vorheriges RP direkt zum PvP führen. Das bedeutet: der (versuchte) Bestohlene ist berechtigt, dem Langfinger direkt und ohne Ankündigung den Kampf zu eröffnen.

Im Bereich der Expeditionen gilt eine Sonderregelung: Wurde ein Spieler in einer Expedition bestohlen und unmittelbar erwischt, darf der bestohlene Spieler unmittelbar IN der Situation mit einer PvP-Aktion reagieren. Ein späteres Feststellen erlaubt diese Aktion jedoch nicht mehr – in dem Fall gelten die allgemeinen PvP-Regeln.

7.8 PvP und Stehlen bei Events

Bei vom Staff veranstalteten Events ist grundsätzlich für die gesamte Eventdauer und im gesamten Eventgebiet jegliche Art von PvP – also auch Stehlen – untersagt. Ausnahme: Der EM erlaubt dies ausdrücklich!

7.9 Dauer-PvP gegen „Ich will aber nicht"

Das spielerlebnismindernde häufige Herausfordern einzelner Charaktere zum PvP – auch wenn es grundsätzlich regelkonform erfolgt und egal ob als Lagerung oder aus sonstigem RP-Grund – wird als anstößige Belästigung des betroffenen Spielers betrachtet und hat entsprechend zu unterbleiben.

Im Umkehrschluss müssen PvPs, auch wenn sie nicht zum eigenen Spielstil gehören mögen, im Rahmen des Erlaubten hingenommen werden.

7.10 Regelbruch – und nun?

Kein Spielleiter befasst sich gern mit Regelbrüchen. Versucht daher grundsätzlich, auch im Sinne des o.g. Fairnessgedankens, euch untereinander zu einigen. Kommt es dennoch zu einem Einschalten des Staffs, muss dieser sich dem Fall annehmen.

Ein Verstoß gegen diese Regeln kann mit bis zu 2 Monaten Verlust der Rechte PvP zu betreiben (wozu auch Stehlen gehört) und bis hin zu 4 Wochen Gefängnisstrafe, im Extremfall auch permanenter Schließung des Spieleraccounts geahndet werden.

Grundregel

Belagern und Wegelagern haben grundsätzlich im Rollenspiel zu erfolgen – Aktion sowie Reaktion. Ein ignorantes Durchlaufen, Weglaufen oder Nutzen von Fluchtzaubern wird entsprechend als Fluchtversuch oder Durchbrechen gewertet und kann unmittelbar zu PvP führen.

8.1 Wo darf gelagert werden?

Grundsätzlich darf überall dort gelagert werden, wo PvP technisch möglich ist. Bei Lagerungen auf Arakas (erste Insel) ist zu beachten, dass PvP bis Level 20 nicht möglich ist (Welpenschutz).

8.2 Belagerung eines Ortes

Unter Belagern wird das Versperren eines Eingangs in ein abgegrenztes Gebiet (z.B. Städte, Höhlen) verstanden. Städte, Höhlen oder andere Gebiete, welche nur über eine beschränkte Anzahl an Zugängen verfügen, dürfen im Zuge einer Belagerung nicht vollkommen abgeschottet werden. Das bedeutet, dass immer mindestens ein Weg/Tor/Höhleneingang offen sein muss, um freie Passage zu gewähren und einer Belagerung auszuweichen.

8.3 Wegelagerung

Unter Wegelagern versteht man das symbolische „in den Weg stellen" auf offenem Gebiet (z.B. Wiesen, Wälder).

8.4 Maximaler Wegzoll

Arakas 500 Gold
Rabenfels 5.000 Gold
Steinbergen 25.000 Gold
Spezialgebiete* 50.000 Gold

* Gebiete, für die eine bestimmte Levelanforderung zu erfüllen oder eine Zugangsquest zu absolvieren ist

8.5 Strafen bei Verstößen

Ein Verstoß gegen diese Regeln kann mit bis zu 2 Monaten Verlust der Rechte PvP zu betreiben (wozu auch Stehlen gehört) bis hin zu 2 Wochen Gefängnisstrafe geahndet werden.

9.1 Item- und EP-Verluste

Eine Erstattung von Items, Gold oder Erfahrungspunkten aufgrund technischer Probleme wird ausgeschlossen. Dies gilt sowohl für Charakterwiederherstellung als auch in Folge technischer Komplikationen.

9.2 Exploits und Bugusing

Das bewusste Ausnutzen technischer Fehler („Bugusing") zum eigenen Vorteil wird vom Staff ebenso sanktioniert wie das bewusste Ausnutzen von Regellücken.

Bugusing und sonstige Störungen des Serverbetriebs können mit folgenden Strafen geahndet werden: Gefängnisstrafe für den Charakter, Entzug von Gold, Items, Zaubern, Leveln, Erfahrungspunkten, Eigenschafts- und Fähigkeitspunkten und im Extremfall auch permanente Schließung des Spieleraccounts. Die Art und Höhe der Strafe richtet sich immer nach der Schwere des Verstoßes.

9.3 Hilfsprogramme, Cheats, Makrotools und Bots

Die Verwendung jeglicher Art von Hilfsprogrammen, die direkt in das Spiel eingreifen (z.B. automatisch ablaufende Tastaturmakros, Skript-, Cheat- oder Bot-Programme) ist untersagt.

Ein Spieler hat zu gewährleisten, dass er, falls er vom Staff während des Spiels angesprochen wird, in angemessener, kurzer Zeit antwortet. Antwortet er nicht, so wird unterstellt, dass der Char durch Drittprogramme automatisiert gesteuert wird. Dies wird als Cheaten ausgelegt – der betreffende Account kann daraufhin ohne Anspruch auf Rückvergütung sofort geschlossen werden.

9.4 Eingriff in den Datenverkehr

Jeder Eingriff in den Datenverkehr zwischen Client und Server oder der direkte Zugriff auf die Server wird als Computersabotage im Sinne des §303b StGB ausgelegt und grundsätzlich zur Anzeige gebracht. Betreffende Accounts werden ohne Anspruch auf Rückvergütung sofort geschlossen.

Sollten durch diese Eingriffe Schäden an Hard-, Software oder Daten entstehen, so behalten wir uns Forderungen auf Schadenersatz vor.

9.5 Seraphim

Seraphim ist es untersagt, die Flügel abzunehmen.

9.6 Formulierungen & Einzelfallentscheidungen

Sofern die vorstehenden Regeln unbestimmt formuliert sind, ist dies beabsichtigt; es werden vom Staff jeweils Einzelfallentscheidungen unter Berücksichtigung aller Umstände der konkreten Situation getroffen, so dass sich eine bestimmtere Formulierung verbietet. Eine vorab getätigte Konkretisierung erfolgt aus diesem Grunde nicht, da es sich sonst nicht um Einzelfallentscheidungen handeln würde.

Schlusswort

Bitte bedenkt immer: Die 4te Offenbarung ist nur ein Spiel, das wir alle gemeinsam spielen und zu einem gewissen Teil auch leben.

Bevor ihr euch über etwas beschweren möchtet, wägt ab, ob ihr es vielleicht genauso gemacht hättet, ob man nicht durch ein persönliches Gespräch von Spieler zu Spieler (z.B. per „Flüstern") ein Problem lösen kann. Versetzt euch in die Lage des Gegenübers und ihr werdet die Dinge aus seiner Sicht sehen können. Sollte es nicht möglich sein, dann sind wir für euch da.

Auch wenn eine Maßnahme manchmal der Spielleitung ungerecht erscheint, lehnt euch zurück, lasst ein wenig Raum zwischen euch und die Entscheidung kommen und betrachtet die Situation mit ein wenig Abstand. Versucht auch, euch in die Lage der Spielleitung zu versetzen. Erst wenn euch dann eine Staffentscheidung immer noch ungerecht erscheint, sprecht die Spielleitung noch einmal an. Wir hören euch zu.

Haltet euch immer die Hauptregel eines jeden Spiels vor Augen: Wir spielen miteinander, nicht gegeneinander!

Auf bald in Althea!
Die Spielleitung der D4O-AG